Expansionsbranche Kriminalität

Gewerbetreibende aller Art sind darauf angewiesen, dass die Rohstoffe oder Bauteile zu jedem Zeitpunkt in ausreichender Menge vorhanden sind. Bis vor wenigen Jahren machten sich einige Unternehmen einen Trick zu Nutze, der aus verschiedenen Gründen nicht mehr wirtschaftlich ist: die Lagerung auf der Straße! Gemeint ist damit, dass die benötigten Teile oder Materialien nach einem komplizierten Zeitplan geordert und per LKW, Bahn oder Schiff quer durch die Republik verfrachtet wurden, um dann punktgenau in der jeweiligen Fabrik zu landen. Steigende Frachtkosten (nicht zuletzt bedingt durch Mautgebühren) und wachsendes Verkehrsaufkommen haben dazu geführt, umzudenken. Eine geschickte Lagerhaltung ist nun Grundlage für einen permanenten Zufluss der benötigten Stoffe. Lagerhallen gehören wieder zum Betriebsgelände. Die dort aufbewahrten Werte sind beträchtlich – und wecken Begehrlichkeiten!

Expansionsbranche Kriminalität

In industriellen Knotenpunkten ist Beunruhigendes zu verzeichnen: organisierte Banden haben längst darauf verzichtet, sich mit kleinen Einbrüchen abzugeben. Vielmehr werden ganze Lagerhallen im Schutz der Nacht oder während der Wochenenden komplett leergeräumt. Dabei kommen ganze LKW – Flotten zu Einsatz. Die Raubzüge sind generalstabsmäßig geplant, oft wird die Beute ohne größere Umwege direkt zum Abnehmer transportiert. Gefälschte Papiere sind vorhanden, es existieren sogar „Wunschlisten“, nach denen gearbeitet wird. Polizei und Zoll versuchen zwar recht erfolgreich, dieses Treiben zu unterbinden, sind jedoch machtlos, wenn der rechtmäßige Besitzer keinerlei Vorsorge trifft. Hier gilt in der Tat, dass Vorbeugung bares Geld spart!

Weitläufige Gelände: optimales Terrain für Einbrecher

Industriegebiete sind logischerweise fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wachdienste werden zwar eingesetzt, um das Gelände zu kontrollieren, jedoch setzen Kriminelle mittlerweile eine Dreistigkeit dagegen, die ihresgleichen sucht. Nur ein wirksamer Schutz der Gebäude an sich hilft, die Waren bzw. Güter zu schützen. Eine moderne Alarmanlage mit Funk ist ein probates Mittel, schon im Ansatz für Sicherheit zu sorgen.

Schwachpunkt eines jeden Gebäudes sind die Öffnungen: Fenster, Türen und (wie im Falle einer Lagerhalle) die Tore oder sogar Dächer. Durch die entsprechende Platzierung hochsensibler Sensoren können Lichtquellen angeschaltet werden, die zunächst abschrecken. Dem Einbrecher geht dann ein wichtiger Vorteil verloren: der Schutz der Dunkelheit. Ferner werden die erwähnten Sicherheitsdienste schnell aufmerksam.

Bei richtiger Koordination der Sensoren kommen die wesentlich wichtigeren Komponenten der Alarmanlage vielleicht nicht zum Einsatz – die Module nämlich, die eine Manipulation der Fenster und Türen sofort registrieren und melden.

Sofortiger Alarm

Diese Komponenten sind sogar für das geübte Auge kaum wahrnehmbar, da sie in die Fenster – bzw. Türrahmen integriert werden können. Sobald eine Unregelmäßigkeit, also eine Gewaltanwendung verzeichnet wird, kommunizieren die Module mit der zentralen Steuereinheit. Diese muss sich nicht zwingend im selben Gebäude befinden. Die Funktechnologie überbrückt große Abstände!

Wer nun darauf hinweisen will, dass man ja nur Kabel durchschneiden oder die Stromzufuhr unterbrechen müsse, denkt nicht zeitgemäß. Die Alarmanlagen sind autark; leistungsfähige Batterien versorgen sie mit Energie. Funktechnologie benötigt keine Kabel oder Drähte, die Frequenzen sind geschützt und können ebenso wenig manipuliert werden.

Flächendeckung

Die zentrale Steuereinheit koordiniert, wie die einzelnen Komponenten im Falle eines Angriffes reagieren. Ob das Licht an – bzw. abgeschaltet wird, Rollos bewegt oder sich Türen selbsttätig verschließen: gemäß der Programmierung läuft ein Plan ab, der einen optimalen Schutz bietet. Da das gesamte System nahezu beliebig erweitert werden kann, gehören „tote Winkel“ der Vergangenheit an.

Im Notfall übernimmt die Steuereinheit dann auch die Rückmeldung an den Besitzer. Dieser kann sich zu jedem Zeitpunkt und natürlich an jedem Ort dieser Welt informieren lassen: die Nachricht, dass Unregelmäßigkeiten verzeichnet wurden, ergeht per SMS oder E-Mail. Das System kann so konfiguriert werden, dass auch weitere Personen in Kenntnis gesetzt werden; eine Protokollierung sämtlicher Vorkommnisse findet ebenfalls statt. Dieses ist besonders in versicherungstechnischer Hinsicht relevant. Es sei erwähnt, dass Versicherungsunternehmen die Installation einer Alarmanlage begrüßen und teilweise honorieren.